19.10.2018

ITALCAM will grenzüberschreitende Unternehmensnachfolge im Alpenraum fördern

Ein erfolgreicher Generationswechsel gehört für ein Unternehmen zu den größten Hürden, besonders gilt dies für familiengeführte Betriebe im ländlichen Alpenraum. ITALCAM und die IHK für München und Oberbayern wollen deshalb gemeinsam mit alpenländischen Verbänden und Institutionen die grenzüberschreitende Unternehmensnachfolge erleichtern. Anlass hierfür ist ein nun zu Ende gehendes EU-Projekt, das C-TEMAlp-Projekt.

„In einer globalen Welt müssen wir beste Standortbedingungen für die Unternehmerinnen und Unternehmer im ländlichen Raum ermöglichen. Dazu gehört auch, dass die Chancen von Betriebsübernahmen nicht an der Landesgrenze enden. Schließlich steht die Wirtschaft im ganzen Alpenraum vor ähnlichen Herausforderungen.

Mehr Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg ist deshalb im Interesse aller betroffenen Länder“, erklärt Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. Insgesamt haben sich zwölf Projektpartner aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Slowenien an dem Projekt beteiligt, darunter diverse Wirtschaftskammern, Technologiezentren und Hochschulen.

„ITALCAM wird als Vermittler zwischen der italienischen und deutschen Wirtschaft zusammen mit seinen Projektpartnern künftig noch mehr aktive Hilfe leisten für die kleineren und mittleren Unternehmen, die grenzüberschreitend einen Nachfolger für ihren Betrieb suchen“, erklärte Alessandro Marino, Geschäftsführer von ITALCAM.  

 

*Foto: C-TEMAlp/ ITALCAM

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